Aktuelles

Regie: Viviana Uriona (Dokumentarfilm, ARG/D, 50 min., OmU)
Die 21. Mai 2013, 19:30 / Film, Diskussion

Landraub und Unterdrückung: Viele bäuerliche und indigene Gemeinschaften in Argentinien sind damit konfrontiert. Die Bewegung MoCaSe - Via Campesina wehrt sich – nicht mit Gewalt, sondern allein mit ihrer Sprache. Mit Hilfe von fünf unabhängigen Radiostationen machen sie unzensiert auf ihre Situation aufmerksam. Der Film dokumentiert eindrucksvoll, wie die Widerständler_innen scheinbar Unmögliches erreichen. Anschließend wird Mark Wagner, Mitglied der Kameradisten, über die Hintergründe des Films und eine Fortsetzung des Filmprojekts berichten.

 

Infos zum Film: http://kameradisten.org/

Regie: Emad Burnat, Guy Davidi (Dokumentarfilm, PAL/ISR/F 2011, 90 min, OmU)
Mit 22. Mai 2013, 19:00 / Film

Mit zwei Aktivisten_innen der arabisch-jüdischen Partnership Taayush Bil’in im Westjordanland. Im Jahr 2005 kauft sich der Bauer Emad zur Geburt von Gibreel, seines vierten Sohnes, eine Kamera. Zur selben Zeit besetzt das israelische Militär ein Stück Land, um Platz für eine jüdische Siedlung zu schaffen – ein Grenzzaun wird errichtet. Emads Freunde setzten sich zur Wehr – gewaltlos. Während Gibreel zu einem Jungen heranwächst, droht die Situation am Grenzzaun zu eskalieren. Fünf Jahre, fünf zerstörte Kameras und jede erzählt ihre eigene Geschichte des Widerstands. Im Anschluss stehen zwei Aktivist_innen der arabisch-jüdischen Partnership Taayush für eine Diskussion zur Verfügung.

Don 23. Mai 2013, 19:00 / Diskussion

In den vergangenen Jahren haben sich in Südamerika ungewöhnlich lange Trockenzeiten und Überschwemmungen gehäuft – es sind bereits die spürbaren Folgen der globalen klimatischen Veränderungen. Ein einleitender Kurzfilm zeigt, wie der Klimawandel die Armut in vielen Regionen verstärkt. Die Referent_innen beleuchten Möglichkeiten eines effizienten Klimaschutzes, diskutieren Handlungsbarrieren im Alltag und befassen sich mit der Frage nach einer wirksamen Bewusstseinsbildung in Deutschland bezüglich der sozialen Folgen des Klimawandels.

 

Fre 24. Mai 2013, 19:30 / Film, Diskussion

 

Afrika – Dürre, Hunger, Krieg? Viele afrikanische Länder spielen in deutschen Medien kaum eine Rolle: Berichtet wird, wenn überhaupt, nur im Krisenfall. Bedient werden dabei immer wieder die gleichen Stereotype. Das Projekt „Gute Nachrichten, Afrika!“ der Leipziger Filminitiative Cineart e.V. zeigt einen anderen Blickwinkel.An die Stelle düsterer Klischees treten reale Persönlichkeiten. Bei „Comment ca va, Togo?“ stehen die Bewohner_innen Bassars, einer Kleinstadt Nordtogos, im Fokus. Der Film zeigt, mit welcher Kreativität sie den Herausforderungen des Alltags begegnen.