Das Ende des Schweigens

Weibliche Genitalverstümmelung

Dokumentation der
Veranstaltungsreihe in der Werkstatt 3
Oktober/November 2007

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind 130 Millionen Mädchen und Frauen von Beschneidung betroffen; jedes Jahr kommen 2-3 Millionen hinzu. Beschneidungspraktiken sind vielfältig und reichen von der Entfernung der Vorhaut der Klitoris bis zur Entfernung der großen und kleinen Schamlippen und dem anschließenden Zunähen der Vagina. Das grausame Ritual ist nicht nur ein afrikanisches oder muslimisches Problem. Beschneidung kommt auch im Süden der arabischen Halbinsel und in Teilen Asiens (Indonesien, Malaysia, Indien) vor. Der Eingriff wird aber mittlerweile auch in europäischen Arztpraxen durchgeführt, obwohl die weibliche Genitalverstümmelung eine Straftat darstellt.

Im Oktober und November 2007 führte die Werkstatt 3 die Veranstaltungsreihe "Das Ende des Schweigens" durch, in deren Mittelpunkt die weibliche Genitalverstümmelung stand.

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Die Reihe wurde gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung und den Katholischen Fonds.

Die Veranstaltungen:

25.10.07
Film: "Moolaadé - Bann der Hoffnung"
Regie: Ousmane Sembène
(Senegal/Frankreich/Burkina Faso/Marokko/Kamerun/Tunesien 2004, OmdtU, 120 min.)

29.10.07
Weibliche Genitalbeschneidung in Europa
Mit Isabelle Ihring und Helga Schulenburg
(Terre des femmes)

31.10.07
Das Ende des Schweigens -
Erfolge, Misserfolge und Präventionsmaßnahmen

Mit Heidemarie Grobe (Terre des femmes) und
Ines Laufer (TaskForce)

3.11.07
Buch: "Geboren im großen Regen.
Mein Leben zwischen Afrika und Deutschland"

Faduma Korn in der Werkstatt 3