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Einleitung

Anlass für die Organisation dieser Reihe war das zehnte Jubiläum der Euro-Mediterranen Partnerschaft in November 2005. Auf einem Gipfel in Barcelona trafen sich Vertreter der EU-Staaten und ihre Nachbarn rund ums Mittelmeer, um gemeinsam auf die Partnerschaft zurückzublicken. Das Treffen sollte den so genannten Barcelona-Prozess neu definieren und mit einem Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre deutlicher als bisher einen Schwerpunkt bei den politischen Reformen setzen. Hingegen war dort mehr von Bekämpfung des Terrorismus und der illegalen Einwanderung die Rede als von Demokratieförderung und Menschenrechtsschutz.

Durch Analysen und Diskussionen wollten wir Informationen und Hintergründe vermitteln und dadurch zu einem besseren Verständnis einer Region beitragen, die als Grenzgebiet Europas sowohl so genannte Risiken als auch Chancen bietet. Darüber hinaus wollte diese Reihe die Gelegenheit geben, über Toleranz und Solidarität nachzudenken: das Mittelmeer gilt als Beispiel für Gemeinsamkeiten jenseits kultureller Unterschiede.

In unterschiedlichen Informationsveranstaltungen wurden aktuelle Tendenzen und Entwicklungen der mediterranen Region und der euro-mediterranen Zusammenarbeit vor allem auf politischer und gesellschaftlicher Ebene thematisiert und diskutiert. Im Mittelpunkt standen die Perspektiven der Demokratie und der Menschenrechte in den arabischen Mittelmeerländern, das Thema Migration, die EU-Mediterrane Partnerschaft (der Barcelona-Prozess) und der vielfältige kulturelle Reichtum der Länder und Menschen rund um das Mittelmeer.

Die Referentinnen beschäftigen sich wissenschaftlich mit den Themenschwerpunkten die aufgegriffen wurden und zeichneten sich durch hohe Kompetenz aus. Das vielfältige Publikum diskutierte engagiert mit, indem es persönliche Einschätzungen und weitere Informationen einbrachte. Dadurch ist es uns gelungen, die Öffentlichkeit auf ein Thema aufmerksam zu machen, das zwar nicht über große Präsenz in den Medien verfügt aber von erheblicher Bedeutung ist.

Zwei Veranstaltungen wurden in Kooperation mit amnesty international durchgeführt. In diesem Zusammenhang war eine kleine Fotoausstellung unter dem Titel „VERTEIDIGERINNEN DER MENSCHENRECHTE“ im Veranstaltungssaal der Werkstatt 3 vom 29. März bis zum 12. April zu sehen.

Die Reihe ist durch diese Internet-Dokumentation der interessierten Öffentlichkeit dauerhaft zur Verfügung gestellt.

Die Reihe umfasste folgende Veranstaltungen:

Die Dokumentation ist mit einer umfangreichen Linksammlung über den deutschsprachigen Raum hinaus ergänzt. Zur Linksammlung

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Dieses Projekt wurde gefördert durch: