Veranstaltungsreihen

Romerotage 2012

Seguimos adelante – Wir machen weiter Trotz einiger Todesdrohungen ließ sich der salvadorenische Erzbischof Oscar Romero nicht davon abbringen, die Repression durch die Regierung in seinem Land anzuprangern. Er kämpfte weiter, an der Seite von vielen anderen mutigen Menschen. Am 24. März 1980 wurde er während einer Messe erschossen und gilt seitdem als ein Symbol des Widerstandes in ganz Lateinamerika. Von Mexiko über Kolumbien bis nach Chile treten bis heute verschiedenste Bewegungen in Lateinamerika für die Menschenrechte der Bevölkerung ein. Sie feiern ihre Erfolge. Von dramatischen Rückschlägen lassen sie sich nicht unterkriegen. Ihr Mut und ihr Widerstand sind vorbildhaft für das Engagement von politischen Solidaritätsgruppen und kirchlichen Einrichtungen in Deutschland. Der häufig zitierte Ausspruch „Seguimos adelante – Wir machen weiter“ ermutigt auch uns in Hamburg.  Inspiriert von unseren compañer@s veranstalten wir die Romerotage zum 25. Mal. Wir weisen auch dieses Jahr auf politische Brennpunkte in Lateinamerika hin und zeigen in Musik und Film etwas von der großen Kreativität.

In Kooperation mit Amnesty International Mexiko- und Zentralamerika-Kogruppe (CASA), Cuba Sí, Deutsch-Chilenisches Kulturzentrum e.V. Hamburg, FIAN, Hafengruppe Hamburg, Honduras-Koordination-Hamburg, Initiative Mexiko, Instituto Cervantes, Kirchengemeinde Altona-Ost, Lateinamerikareferat des NMZ, Nicaragua Verein Hamburg e.V., peace brigades international e.V., Zapapres e.V., Lateinamerika-Studien der Universität Hamburg,

Förderung: Engagement global mit finanzieller Unterstützung des BMZ, Erzbistum Hamburg, Katholischer Fonds, Kirchenkreis Ost, Kirchlicher Entwicklungsdienst, Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung und Nordelbisches Missionszentrum.

Auf den folgenden Seiten finden Sie die Veranstaltungen, die in der W3 stattfinden, bzw. an denen die W3 direkt beteiligt ist. Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen finden sich auf einem Extraflyer und auf der Webseite www.romerotage.de

 

Kinder Lese Kino

Bilderbücher anders erleben

Nach der Sommerpause lesen und zeigen wir wieder zweimal im Monat Bilderbücher auf der Leinwand. Die Geschichten stammen aus aller Welt und erzählen von Ängsten und vom Mut, vom Respekt vor anderen und vom gemeinsamen Lernen. So möchten wir die Vielfalt der Lebenswirklichkeiten von Kindern in der Einen Welt zeigen. Das angrenzende Café lädt alle herzlich ein, den Nachmittag bei Kaffee und Keksen gemütlich miteinander zu verbringen.

Das Lesekino ist kostenlos, dauert ca. 30 Minuten und richtet sich an Kinder ab 4 Jahren. Externe Termine für z.B. Kindergärten können gerne unter: lesekinoatgmx [dot] de angefragt werden.

Förderung: Kulturbehörde Hamburg, Bezirksamt Altona

In Kooperation mit dock europe e.V.

Foto Zukunft statt Herkunft : xxee | REHvolution.de / photocase.com

 

(Such) Bewegungen zwischen den Kulturen

Interkulturell arbeitende Organisationen müssen sich den Veränderungsprozessen in der deutschen Bevölkerungsstruktur immer wieder aufs Neue stellen.

Heute hat ein Drittel der Gesellschaft einen so genannten Migrationshintergrund. Dazu kommt eine Vielfalt verschiedener Subkulturen, die nicht notwendigerweise etwas mit Einwanderung zu tun haben und gemeinhin bei der Verwendung des Begriffs Interkultur nicht mitgedacht sind. Die Reihe sucht Antworten auf die Frage: Was heißt heute Interkultur? Sie richtet sich hauptsächlich an Interessierte und Akteur_ innen in der interkulturellen Arbeit. Die Reihe wird bis Juni fortgesetzt und umfasst insgesamt sechs Workshops.

In Kooperation mit dem Bürgerhaus Wilhelmsburg, Förderung: Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung

 

Lernen - Wissen - Handeln

In der politischen Bildung haben wir es oft mit komplexen Themen zu tun, deren Bezüge zu unserem alltäglichen Leben nicht immer offensichtlich sind. Hier ist es sinnvoll, neue Formen zur Vermittlung von Inhalten zu entwickeln, um diese Themen besser in den öffentlichen Diskurs einzubringen. Lernen – Wissen – Handeln will den Teilnehmenden kreative neue Wege eröffnen, um entwicklungspolitische und interkulturelle Bildungsarbeit neu zu durchdenken, zu gestalten und zu finanzieren.

Die Reihe wird fortgesetzt.

Förderung: Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung, Stiftung Umverteilen!, Katholischer Fonds, Aktion Selbstbesteuerung e.V.

 

Live local, love local

Wie begegnen wir den großen Herausforderungen unserer modernen globalisierten Welt?

Was können wir gegen den Klimawandel und den Ressourcenverbrauch tun? Welche Alternativen gibt es zu einem Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell, das offensichtlich nicht mehr funktioniert? Ein Grundkonzept für Lösungsansätze, das auf gemeinschaftlichen, relokalisierten Prozessen basiert, bietet das Transition Town Konzept. Das Ziel ist ein umfassender Kultur- und Energiewandel, der uns von Abhängigkeiten (Öl, Konsum) befreit und uns zu einem erfüllteren, zufriedeneren Leben in einer Postwachstums-Gesellschaft führt. Die Transition-Initiative Hamburg möchte sich und die Transition- Idee vorstellen und zeigen, dass Wandel nicht Verzicht bedeutet und dass die Welt verändern Spaß macht. Wir zeigen praktische Möglichkeiten, wie jede_r vor Ort und sofort loslegen kann. Die Reihe wird bis Ende 2012 fortgesetzt.

In Kooperation mit Transition-Initiative Hamburg